Tierschutz geht uns alle an

"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt." - Mahatma Gandhi






    Artenschutz, es gibt ihn leider nicht

    Tierschutz ist bei vielen Organisationen reiner Konkurrenz- und Machtkampf. Die Menschen, die es ehrlich mit den Tieren meinen, haben oftmals das Nachsehen, ebenso wie die Tiere, die oftmals nur als Mittel zum Zweck genutzt werden.

    Die Zukunft des Tigers hängt von folgenden Punkten ab

    1. Der internationale und nationale Wille, sich für den Naturschutz einzusetzen.
    2. Die effektive Durchführung existierender internationaler und nationaler Gesetze.
    3. Die Erhöhung des gesetzlichen Schutzes der Tiger, wo immer nötig.
    4. Eine strikte Durchführung der CITES in allen 14 Verbreitungsländern.
    5. Eine Zusammenarbeit zwischen den Verbreitungsländern in der Bekämpfung der Wilderei und des Handels mit Tigerprodukten.
    6. Energische Bemühungen, die bestehenden Tigerpopulationen, ihre natürliche Beute und ihren Lebensraum zu schützen.
    7. Internationale Unterstützung - moralisch und finanziell - des Naturschutzes im Verbreitungsgebiet der Tiger.


    Private Projekte

    Leutzingers Tigerranch
    Die Tigerranch hat es sich zur Aufgabe gemacht, ausgestoßenen Großkatzen ein zu Hause zu bieten. Sie ist ein privates Projekt, dass auf Spenden angewiesen ist.

    Die Tigerranch wurde ursprünglich von dem Schweizer Dompteur Erich Leuzinger im ostdeutschen Herzberg gegründet. Er setzte sich mit seinen Tieren dort zur Ruhe, nachdem er viele Jahrzehnte sein Publikum mit der sogenannten humanen Dressur erstaunte. Bei dieser Art der Dressur werden die Tiere nicht durch Stock und Peitsche zu Kunststücken gezwungen, sondern jedes einzelne Tier wird in seinen Fähigkeiten gefördert, um daraus sehr individuelle Tricks zu entwickeln. Obwohl die Ranch ursprünglich der Alterswohnsitz für Herrn Leuzingers Tiere war, versteht sie sich seit jeher als Refugium für ausgestoßene Großkatzen.

    Wer gerne helfen möchte wende sich bitte direkt an die Tigerranch




    Schutzmaßnahmen der Länder

    In Russland ist der Tiger seit 1956 geschützt. Trotzdem gibt es immer wieder Berichte abgeschossener Tiere. Angeblich aus Notwehr, da der Tiger sich an den heimischen Haustieren vergriffen haben soll, sind wir aber ehrlich, es handelt sich doch in den meisten Fällen um Wilderei. Vermutlich leben noch höchstens 300 Tiger im Osten Russlands. Seit 1989 gibt es ein Sibirisches Tigerprojekt, dabei geht es vor allem um die Erforschung der Tiger. Bei diesem handelt es sich jedoch um ein Ausländisches Projekt.

    In Korea ist der Tiger zwar seit 1959 geschützt, jedoch handelt es sich hier eigentlich eher um eine Formsache, als um wirklichen Schutz. Die Tiger leben hier vor allem im Grenzgebiet zu China.

    In China ist der Tiger seit Ende der fünfziger Jahre geschützt. Aber auch hier werden sie gejagt. In Nordchina ist der Bestand des Tigers noch geringer als der Russlands. In Süd- und Ost-China ist der Tiger nicht geschützt. Seine Vernichtung hier wird von der Regierung unterstützt. Der Tiger wird da als Bedrohung und des Lebens und als Hindernis der wirtschaftlichen Entwicklung angesehen.

    1972 wurde in Indien das *Project Tiger* ins Leben gerufen. Der Bestand der Tiger betrug damals nur noch 1830 Stück. Die Tiger überlebten vor allem in Schutzgebieten und Nationalparks. Inzwischen gibt es in Indien über 20 solcher Naturschutzparks wo der Tiger versucht zu überleben.

    Bangladesh war früher das Mekka des Bengalischen Tigers. Inzwischen ist auch diese Land bemüht den Tiger in seinem natürlichen Lebensraum zu erhalten.

    Auf Sumatra leben zwar noch Tiger, aber es sind wohl nicht mehr genügend Tiere um den Bestand zu erhalten.


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